Neuenrade: Zur HönnequelleTourenradfahren

Beste Jahreszeit

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Beschreibung

Neuenrade
Die über 650 Jahre alte Stadt liegt am Fuße des Kohlberges im oberen Hönnetal. Eingebettet in eine flache Talmulde inmitten von Wäldern und Bergen ist Neuenrade ein Paradies für alleWanderer. Bei demvielfältigen Angebot – angefangen von kurzen Rundwanderwegen bis hin zum Fernwanderweg „Sauerland Höhenflug“ - kommt hier jeder auf seinen Geschmack.
Aber nicht nur für Wanderer, sondern auch für viele andere Aktive hat die Kleinstadt ein breit gefächertes Angebot, das von Reiten, Montainbiken und Fliegen mit demSegel- oderMotorflugzeug über Schwimmen, Tennis und Skaten sogar bis zumSkifahren reicht. Auch verfügt Neuenrade über eine breite Palette gastronomischer Angebote und Unterkunftsmöglichkeiten in Hotels, Pensionen und Ferienwohnungen, die den unterschiedlichen Ansprüchen gerecht werden.
Das Ortsbild von Neuenrade ist geprägt durch die im Stadtkern parallel laufenden Straßen mit vielen unter Denkmalschutz stehenden Fachwerkhäusern. Der spätgotische Antwerpener Klappaltar in der Pfarrkirche im Ortsteil Affeln ist ebenso über die Stadtgrenzen hinaus bekannt wie der Rennofen.
Vom Bahnhof aus führt die Strecke bis zur nächsten Kreuzung nach Westen. Dort steigt der Weg die „Landwehr“ hinauf. Die zweite Straße links („Am Semberg“) nehmend und dann ein paar Meter die „Lange Gasse“ hinauffahrend, erreicht man einen ausgeschilderten Radweg rund um Neuenrade. Westwärts führt die Tour in die Straße „Hinter der Stadt“. Es lohnt sich aber, nicht nur „Hinter der Stadt“ herzufahren, sondern auch einen Blick in die liebevoll restaurierte Altstadt mit ihren parallel laufenden Straßen und historischen Ackerbürgerhäusern zu wagen und über die Bundesstraße hinweg den Park „Auf dem Wall“ mit seiner über 900jährigen Gerichtslinde und dem neu angelegten Geschichtspfad zu besuchen. Die Landstraße L 698 nach Dahle überquerend, gelangt man zum „Beuler Weg“. Ab da geht es stetig bergauf. Nach der Wohnbebauung kann man nun das Teilstück bis zur „Einen Eiche“ – einem Sattel, von dem sich auf einer Höhe von 454 m ein weiter Blick bietet - autofrei genießen.

Dabei streift der Weg die Hönnequelle. Auf 437 m Höhe entspringt dieser Fluss, der dem Hönnetal seinen Namen gibt, am Großen Attig. Bei dieser Quelle handelt es sich um eine sog. Hungerquelle, d. h., wenn der Grundwasserspiegel unter das Niveau des Austritts fällt, trocknet die Quelle aus. Eine mannshohe Kupfersteele veranschaulicht den Verlauf der Hönne. Nach der „Einen Eiche" kann man das Rad bis zum „Wieser Weg" rollen lassen. Weiter zur „Altenaer Straße" und über die Bundesstraße B229 zweigt die Tour in den „Haller Weg" und dann in die „Südstraße" ab, von wo sich wieder ein Panoramablick über das Lennetal hinaus bis zur Nordhelle zeigt. Hier tangiert der Radweg den „Sauerland Höhenflug", der dieses Jahr zum Vizeliebling unter den Weitwanderwegen in Deutschland prämiert wurde. Auf ruhigen Nebenstraßen führt die Route am südlichen Rand von Neuenrade hauptsächlich bergab bis die Bundesstraße B229 wieder zu überqueren ist. Dazwischen könnte man an der Kreuzung „An der Leye" / „Jahnstraße" / „Im Glocken" rechts abbiegen und so zum Waldstadion und zum Beginn des Walderlebnispfades gelangen.

Weiter geht es bergab bis zur nächsten Abbiegung auf der rechten Seite, durchs Industriegebiet bis zum „Hüttenweg“ und wieder bergab bis zum Freibad. Danach steigt der Weg den „Schütteloher Weg“ hinauf bis zur „Landwehr“. Von dort lohnt sich ein Abstecher zum Rennofen, der ca. 600 Meter nördlich liegt. Dieser Rennofen ist der am besten erhaltene Rennofen des märkischen Sauerlandes und wird auf das 13. Jahrhundert datiert. Der Ofen besteht aus Ton und Lehm und hat einen Herddurchmesser von 50 cm sowie eine Schachthöhe von 80 cm, dürfte aber eine ursprüngliche Höhe von etwa 130 - 150 cm gehabt haben. Dann führt die Tour die „Lange Gasse“ bergab bis zur Straße „Am Semberg“ und anschließend zur „Bahnhofstraße“ oder die „Landwehr“ hinab bis zur „Bahnhofstraße“ zurück. Ein paar Meter östlich wird wieder der Bahnhof erreicht.

Die Hönnequelle sowie der Neuenrader Rennofen liegen direkt an der Strecke.

Weitere Ausflugsziele:
Pfarrkirche St. Lambertus
Für Liebhaber der sakralen Kunst gibt es in der Pfarrkirche St. Lambertus in Neuenrade viel zu entdecken. Diese Hallenkirche aus dem13. Jahrhundert wurde aus heimischen Bruchsteinen gebaut und imponiert durch ihre gewaltige Welsche Haube. Nach der Besichtigung des Außenbereiches, bei der insbesondere die Darstellungen aus dem biblischen Leben über den Portalen beachtenswert sind, begegnet dem
Besucher im Innern vor allem Kühle und Stille. Blickpunkt ist der spätgotische Antwerpener Altar im hohen Chor. Er zeigt Szenen aus dem Leben Christi, Mariens und des Heiligen Lambertus. Der Altar ist das Werk der Antwerpener Lukasgilde (ca. 1525 bis 1530). Mit einer Breite von 5,45 Metern stellt er ein beachtliches Kunstwerk dar. Die geschnitzten Mittelschreinemit vergoldeten und farbigen Figuren der biblischen Geschichte fesseln den Betrachter. www.neuenrade.de


Quitmannsturm
Im Wort Quitmannsturm steht das Wort „Sturm“ – und stürmisch ist auch die Geschichte des bekannten Aussichtsturmes auf demKohlberg. Der von den Söhnen des Neuenrader Lehrers Carl Friedrich Quitmann gestiftete Turm wurde 1892 errichtet. Doch noch vor der geplanten Einweihung zerstörte ein orkanartiger Sturm den Turm, sodass er nochmals aufgebaut werden musste.
1986 erneuerte die Stadt Neuenrade den 14 m hohen Turm. Ein wunderbarer Blick – vomLennetal bis hin nach Wildewiese hinauf und weiter in das „Land der 1000 Berge“ – belohnt den Aufstieg. Der Quitmannsturmist in wenigen Schritten vom Wanderparkplatz „Kohlberg“ aus zu erreichen. www.neuenrade.de

Bahnhof Neuenrade
ADFC-Regionalkarte Sauerland (M 1:75.000) für 7,95 € u.a. erhältlich an der Bürgerrezeption im Neuenrader Rathaus

Kondition 

Technik 

Landschaft 

Schwierigkeit leicht
Länge 11,7 km
Aufstieg 264 m
Abstieg 264 m
Dauer 0,47 h
Niedrigster Punkt 293 m
Höchster Punkt 454 m

Startpunkt der Tour:

Bahnhof Neuenrade

Zielpunkt der Tour:

Bahnhof Neuenrade

Eigenschaften:

  • aussichtsreich
  • Rundtour
  • Einkehrmöglichkeit
  • kulturell / historisch

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Google-Earth
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Die Tour wird präsentiert von:

Märkischer Kreis