Menden: Über die Oesberner Hochebene (O-Weg)Wanderung

Auf mystische Orte trifft der Wanderer auf dem Rundweg über die Oesberner Höhen. Zwischen Luerwald, Lahrberg und dem Ruhrtal führt er durch eine dörflich geprägte Landschaft mit Feldern, Wald und Wiesen.

Beste Jahreszeit

Jan Feb Mrz Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez

Beschreibung

An urigen alten Höfen und einzelnen Wegekreuzen vorbei gelangen Sie in Werringsen zur sehenswerten Fachwerkkapelle St. Michaelis. Sie ist ein schlichter Barockbau mit Barocktür. Im Innern befinden sich eine barocke hölzerne Michaelsfigur aus dem Jahre 1699 und eine Muttergottes-Statue aus dem Jahre 1702. Der Europaplatz markiert den Eingang zum Naturschutzgebiet Luerwald. Durch das Wilddiebsloch kommen Sie zum wohl ältesten Baum der Gegend, der über 500 Jahre alten Eiche „Dicke Berta“. Den Namen trägt sie durchaus zu recht mit ihrem unglaublichen Stammumfang  von ca. 5,74 m! Über das Lürbkerbachtal erreichen Sie die sagenumwobene Wolfskuhle. 

Das Naturschutzgebiet Luerwald ist mit seinen ausgedehnten Buchen- und Eichenmischwäldern und den zahlreichen Waldbächen von großer Bedeutung für die Vogelwelt. Typisch in diesem Gebiet sind die Vogelarten der naturnahen Wälder wie Schwarzstorch, Kolkrabe oder Eisvogel. Die Brutpopulationen von Mittel- und Grauspecht sind landesweit bedeutsam.

Der Start des mit O markierten Rundwanderweges empfiehlt sich vom Parkplatz an der Oesberner Aloysius-Kapelle. Gehen Sie über die Straße Lohsiepen bis zum Einstieg in den O-Weg am Oesberner Weg. Dort rechts in den Weg entlang des Limbergsbachs führt die Route vorbei an dem Windrad hoch zu den Höfen von Rohaus und Zum Korbe.

Über Werringsen, an St. Michaelis vorbei, geht es nach Lütkenheide. Von dort werden Sie vom Oesberbach ein Stück des Weges bis kurz vor Niederoesbern begleitet. Einen schönen Blick auf Oberoesbern hat man vom Europaplatz.

Weiter zum Wilddiebsloch können Sie einen Abzweig zur Eiche "Dicke Berta" nehmen. Über die Straße "Zum Lindloh" und entlang des Lürbkebachs erreichen Sie die sagenumwobene Wolfskuhle. Die Kreisstraße querend und an einer Lichtung vorbei, erreichen Sie am Spitthof den Limbergsbach. Am Oesberner Weg gelangen Sie zurück zum Startpunkt.

Festes Schuhwerk ist für die manchmal unebenen und schmalen Waldpfade erforderlich.

Ein Abstecher zum Hexenteich über den Ruhrhöhenweg XR entlang des Oesberner Weges lohnt sich. Eine Einkehrmöglichkeit besteht im Gasthaus Hempelmann.

 

Von Menden (Sauerland) Zentrum aus Richtung Süden (Balve) an der Balver Straße über die Kreisstraße 21 Oesberner Weg nach Oberoesbern (Aloysiuskirche).

Von Balve kommend in Menden-Lendringsen rechts in die Straße Bieberberg, auf dem höchsten Punkt am Siedlungsende links auf die Kreisstraße 23, am Ende rechts nach Oberoesbern (Aloysiuskirche).

Von Arnsberg oder Wickede kommend auf die B7 Wimbern-Voßwinkel abbiegen in die Kreisstraße K 21 nach Oesbern durch Niederoesbern nach Oberoesbern.

Parkmöglichkeiten bestehen an der Aloysius-Kapelle Oesbern sowie am Wanderparkplatz Hexenteich.

Hönnetalkarte (2013) und Wanderkarte Menden (2002)

Kondition 

Technik 

Erlebnis 

Landschaft 

Schwierigkeit mittel
Länge 12,6 km
Aufstieg 230 m
Abstieg 230 m
Dauer 3,30 h
Niedrigster Punkt 187 m
Höchster Punkt 275 m

Startpunkt der Tour:

Aloysius-Kapelle Oesbern oder Wanderparkplatz am Hexenteich

Zielpunkt der Tour:

Aloysius-Kapelle Oesbern oder Wanderparkplatz am Hexenteich

Eigenschaften:

  • aussichtsreich
  • Rundtour
  • kulturell / historisch

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More infos

  • Eine Einkehrmöglichkeit besteht im Gasthof Hempelmann ca. 700 m von der Oesberner Aloysius-Kapelle entfernt: http://www.altes-gasthaus-hempelmann.de.
  • Gut zu wissen: Start: Aloysius-Kapelle Oesbern oder Wanderparkplatz am Hexenteich

Die Tour wird präsentiert von:

Märkischer Kreis