Menden: Den Eisvogel am Bachlauf beobachten - Oesberner HochebeneWanderung

Eine der nördlichsten Wanderrouten im Märkischen Sauerland. Von der Oesberner Hochebene aus wandert der Blick weit übers Ruhrtal hinweg hinüber ins Münsterland.

Beste Jahreszeit

Jan Feb Mrz Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez

Beschreibung

Vom Hexenteich mit Skulpturenpark aus führt der Wanderweg O einmal rund um die Ortschaften Ober- und Niederoesbern. Ist das noch Sauerland oder schon Soester Börde? Auf den nördlichsten Ausläufern des Märkischen Sauerlandes wechseln sich ausgedehnte Mischwälder mit Fallobstwiesen und Feldern ab.

Im kleinen Ort Werringsen ist die St. Michaels-Kapelle sehenswert. 1652 gab Erzbischof Maximilian Heinrich zu Köln seine Zustimmung zum Bau der Fachwerkkapelle. 2005 wurde sie von Grund auf renoviert. Die über 350 Jahre alte Glocke im Turm ist denkmalgeschützt und läutet zu besonderen Anlässen.

Im Naturschutzgebiet Luerwald steht die über 500 Jahre alte Eiche „Dicke Berta“ mit einem Stammdurchmesser von fast 6 m. Wegepunkte mit

vielsagenden Namen wie „Wolfskuhle“ und „Wilddiebsloch“ erzählen von den Geheimnissen der Buchen- und Eichenwälder in alter Zeit. Was sich hier heute tut, erfährt, wer auf die Vogelstimmen lauscht: Schwarzstorch, Kolkrabe, Eisvogel und Specht haben hier ihre Brutgebiete.

Der Start des mit O markierten Rundwanderweges empfiehlt sich vom Parkplatz an der Oesberner Aloysius-Kapelle. Gehen Sie über die Straße Lohsiepen bis zum Einstieg in den O-Weg am Oesberner Weg. Dort rechts in den Weg entlang des Limbergsbachs führt die Route vorbei an dem Windrad hoch zu den Höfen von Rohaus und Zum Korbe.

Über Werringsen, an St. Michaelis vorbei, geht es nach Lütkenheide. Von dort werden Sie vom Oesberbach ein Stück des Weges bis kurz vor Niederoesbern begleitet. Einen schönen Blick auf Oberoesbern hat man vom Europaplatz.

Weiter zum Wilddiebsloch können Sie einen Abzweig zur Eiche "Dicke Berta" nehmen. Über die Straße "Zum Lindloh" und entlang des Lürbkebachs erreichen Sie die sagenumwobene Wolfskuhle. Die Kreisstraße querend und an einer Lichtung vorbei, erreichen Sie am Spitthof den Limbergsbach. Am Oesberner Weg gelangen Sie zurück zum Startpunkt.

Festes Schuhwerk ist für die manchmal unebenen und schmalen Waldpfade erforderlich.

Zwölfender trifft auf Sechzehnender: An einem nebeligen Herbstmorgen die Hirschbrunft im Wildwald Vosswinkel erleben. Top! Kletterpark im Wildwald.

 

Von Menden (Sauerland) Zentrum aus Richtung Süden (Balve) an der Balver Straße über die Kreisstraße 21 Oesberner Weg nach Oberoesbern (Aloysiuskirche).

Von Balve kommend in Menden-Lendringsen rechts in die Straße Bieberberg, auf dem höchsten Punkt am Siedlungsende links auf die Kreisstraße 23, am Ende rechts nach Oberoesbern (Aloysiuskirche).

Von Arnsberg oder Wickede kommend auf die B7 Wimbern-Voßwinkel abbiegen in die Kreisstraße K 21 nach Oesbern durch Niederoesbern nach Oberoesbern.

Parkmöglichkeiten bestehen an der Aloysius-Kapelle Oesbern sowie am Wanderparkplatz Hexenteich.
Hönnetalkarte (2013) und Wanderkarte Menden (2002)

Kondition 

Technik 

Erlebnis 

Landschaft 

Schwierigkeit mittel
Länge 12,6 km
Aufstieg 230 m
Abstieg 230 m
Dauer 3,30 h
Niedrigster Punkt 187 m
Höchster Punkt 275 m

Startpunkt der Tour:

Aloysius-Kapelle Oesbern oder Wanderparkplatz am Hexenteich

Zielpunkt der Tour:

Aloysius-Kapelle Oesbern oder Wanderparkplatz am Hexenteich

Eigenschaften:

  • aussichtsreich
  • Rundtour
  • kulturell / historisch

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Weitere Infos

  • Eine Einkehrmöglichkeit besteht im Gasthof Hempelmann ca. 700 m von der Oesberner Aloysius-Kapelle entfernt: http://www.altes-gasthaus-hempelmann.de.
  • Gut zu wissen: Start: Aloysius-Kapelle Oesbern oder Wanderparkplatz am Hexenteich

Die Tour wird präsentiert von:

Märkischer Kreis