Menden: "Geballte" Geschichte - Mendener Altstadt und KonglomeratWanderung

Die abwechslungsreiche Tour verbindet Sightseeing in der Hönnestadt mit naturkundlichen Impressionen. Kultur- und Naturgeschichte sind im „Mendener Konglomerat“ allgegenwärtig.

Beste Jahreszeit

Jan Feb Mrz Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez

Beschreibung

Mendener Konglomerat: eine ungewöhnliche Gesteinsart aus uraltem, „verkittetem“ Gesteinsgeröll. Vor etwa 270 Mio. Jahren lagerte ein Fluss kieselartigen Kalkstein und Grauwacke im Mendener Landstrich ab. Aufgeschichtet, verdichtet und „verklebt“ entstand daraus eine geologische Besonderheit, die entlang des Wanderweges u.a. am Lahrberg, aber auch als Bruchsteinmauern in der Mendener Altstadt zu sehen ist.

Startpunkt ist der Bahnhof in Menden. Auf dem Z-Weg beeindrucken die historischen Gebäude rund um den mittelalterlichen Marktplatz: St. Vincenzkirche, Altes Rathaus, Schmarotzerhaus, Teufelsturm und denkmalgeschützte Fachwerkhäuser vermitteln einen Eindruck wechselvoller Stadtgeschichte. Vieles erinnert an die vom Katholizismus geprägte Vergangenheit: etwa der Prozessionsweg mit seinen Heiligenhäuschen und die Heilig-Kreuz-Kapelle.

Artenvielfalt ist im Naturschutzgebiet Rothenberg anzutreffen: Alte Eichen- und Buchenbestände bieten schützenswerten Pflanzen- und Tierarten eine Heimat.

Menden - Altstadt - Kreuzkapelle - Am Rothenberg - Rothaus - Auf der Linne - Hexenteich - Menden

Vom Bahnhof folgen Sie dem Z und durchqueren die Mendener Altstadt mit ihren kleinen Gassen. Weiter geht es über den Prozessionsweg auf den Rodenberg der zur Heilig-Kreuz-Kapelle führt. Die Tour führt über den Lahrberg auf die Höhe von Rohaus. Von dort aus wandern Sie an einer ruhigen Straße entlang in das nächste Waldstück. Am Waldrand entlang und später durch den Wald kommen Sie am Hexenteich vorbei. Über „die Alm“ gelangen Sie wieder zum Kapellenberg. Hier können Sie noch einen Abstecher zur Rodenburgruine machen. Danach geht’s wieder in die Altstadt.

 

Festes Schuhwerk ist auf den Waldpfaden empfehlenswert.
Skulpturenpark am Hexenteich mit kunstvollen Schnitzereien, Rodenburgruine auf dem Hünenköpfchen am Rodenberg (im Volksmund auch Kapellenberg).

Von Norden (Unna/ Wickede) über die B 7 oder B 515 nach Menden (Sauerland) Zentrum,

oder von Süden (Balve) über die B 515 nach Menden (Sauerland) Zentrum,

von Westen (Arnsberg-Neheim) über die Landstraßen L 682 und L 537 durch das Biebertal nach Lendringsen und weiter über die B 515 nach Menden.

Kostenlose Parkplätze in Bahnhofsnähe auf dem Parkplatz am "Ziegelbrand" oder an der Unteren Promenade, kostenpflichtige Parkplätze am Krankenhaus oder der Tiefgarage am Rathaus.
Mit dem Zug nach Unna oder Fröndenberg, anschließend in die Hönnetalbahn mit Halt in Menden (Sauerland).
Wanderkarte Hönnetal (2013) und Wanderkarte Menden (2002)

Kondition 

Technik 

Erlebnis 

Landschaft 

Schwierigkeit mittel
Länge 10,9 km
Aufstieg 150 m
Abstieg 150 m
Dauer 3,0 h
Niedrigster Punkt 138 m
Höchster Punkt 285 m

Startpunkt der Tour:

in der Mendener Altstadt, auch mit der Hönnetalbahn vom Bahnhof erreichbar

Zielpunkt der Tour:

Mendener Innenstadt

Eigenschaften:

  • geologische Highlights
  • Rundtour
  • Einkehrmöglichkeit
  • kulturell / historisch
  • botanische Highlights

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Weitere Infos

Im Bürgerbüro im Rathaus liegen zahlreiche Broschüren für Sie bereit. Erfahren Sie in dem Flyer „Stadtrundgang durch Menden“ mehr über die historische Altstadt oder planen Sie mit der Broschüre „Freizeittipps“ Ihren nächsten Ausflug.

Als Alternativroute kann der Z-Weg in Höhe der Schutzhütte als Landschaftswanderung in Richtung Rodenburg-Ruine / „Alm“ abgekürzt (7 Kilometer) werden. Außerdem lässt sich der Wanderweg auch in entgegengesetzter Richtung hervorragend wandern.

Sehenswert sind die Holzskulpturen am Hexenteich, die Kreuz-Kapelle mit Heiligenhäuschen,

die Altstadt sowie die Rodenburg-Ruine.

Die Tour wird präsentiert von:

Märkischer Kreis